
Virtualized Control Technology in Practice
30.01.2026
Software bestimmt die Funktionalität von Fernsehern, Fahrzeugen, Smartphones und zunehmend auch von industriellen Automatisierungs- und Steuerungssystemen. Diese Entwicklung hat zur Entstehung virtueller SPS (vSPS) geführt. Der folgende Artikel beschreibt, wie solche Steuerungssysteme in der Praxis umgesetzt werden und welche Anwendungsszenarien technisch realisierbar sind.
Heute sind virtuelle Computer und softwaredefinierte Festplatten in Rechenzentren weit verbreitet. Die Virtualisierung ermöglicht unabhängige Konfigurationen für verschiedene Anwendungen und erhöht die Datensicherheit von Systemen durch sinnvolle Zugriffskontrollmechanismen. Ähnliche Prinzipien gelten für industrielle Steuerungssysteme, bei denen ebenfalls Software die Systemfunktionalität definiert. In diesem Zusammenhang ist Virtualisierung ein Muss.
Für den Betrieb virtueller Steuerungen (vPLCs) ist zwar weiterhin physische Hardware erforderlich, die zugrunde liegende Infrastruktur wird jedoch abstrahiert. Das Steuerungsprojekt wird über eine Laufzeitumgebung verarbeitet, d. h. über Software, die unabhängig von der spezifischen Hardwareplattform ist. Geeignete Zielsysteme sind Industrie-PCs, Edge-Computing-Plattformen und Serversysteme wie hyperkonvergente Infrastrukturen (HCI).
Den vollständigen Artikel finden Sie in voller Länge auf computer&automation 01-2026 S.26 (Englisch).
Autor: Roland Wagner