Energy Automation

Enercon Windenergie-Anlagen (WEA) besitzen modernste mikroelektronische Steuerungstechnik aus eigener Entwicklung.

Der Steuerschrank für das Befeuerungssystem befindet sich in der Gondel.

Die externen Betriebsmittel sind ein Helligkeitsgeber, die Befeuerungsleuchten sowie ggf. ein Sichtweitenmessgerät.

Steuerung von Windenergie-Anlagen

Eaton Automation GmbH / Bonn / Germany – Modularsteuerung XC-CPU101-FC mit LWL-Feldbus-Interface.

Die Enercon GmbH aus Aurich entwickelt und fertigt getriebelose Windenergieanlagen, die am Markt bis heute Standards setzen. Den hohen Anforderungen entsprechend entschied sich Enercon bei der Steuerung und Überwachung der Flugbefeuerung für die Moeller XC100-FC, eine Modularsteuerung mit LWL-Feldbus-Interface. Programmierumgebung: CODESYS


Enercon Windenergie-Anlagen (WEA) besitzen modernste mikroelektronische Steuerungstechnik aus eigener Entwicklung. Die Hauptsteuerung, als zentrales Element der Anlagensteuerung, steht mit den peripheren Steuerelementen wie etwa Windnachführung und aktivem Blattverstellsystem in ständigem Kontakt und sorgt durch individuelle Veränderung einzelner Anlagenparameter für einen ertragsoptimierten Betrieb bei allen Witterungsverhältnissen. Die korrekte Einspeisung der WEA in das Stromnetz erfordert eine Überwachung der Netzanbindung. Die Netzgrößen Spannung, Strom und Frequenz werden niederspannungsseitig zwischen dem WEA Wechselrichter und dem Anlagentransformator erfasst. Alle Messwerte erreichen kontinuierlich die Anlagensteuerung, so dass die Anlage auf netzseitige Spannungs- und Frequenzänderungen unmittelbar reagieren kann. Sobald vorab definierte Grenzwerte des Anlagenschutzes überschritten werden, fährt die WEA sicher herunter und der Service erhält die entsprechende Information. Erreichen Spannung und Frequenz wieder die zulässigen Toleranzen, fährt die WEA automatisch an – das vermeidet längere, kostenträchtige Stillstandzeiten.

Die Ansteuerung, Überwachung und gegebenenfalls Notstromversorgung befinden sich in einem zentralen Schaltschrank. Die externen Betriebsmittel reduzieren sich folglich auf einen Helligkeitsgeber, die Befeuerungsleuchten sowie ggf. ein Sichtweitenmessgerät. Um die Leitungswege dieser Komponenten kurz zu halten, befindet sich der Steuerschrank für das Befeuerungssystem in der Gondel. Steuerschränke für Befeuerungen mit Notstromversorgung befinden sich in einem klimatisierten Schaltschrank. Die Moeller Modularsteuerung XC100-FC mit LWL-Feldbus-Interface übernimmt vielfältige Aufgaben. Sie steuert und überwacht sowohl die Netzversorgung als auch die Notstromversorgung.
Zudem übernimmt sie das Akkumanagement. Zu ihren Pflichten gehört ebenso das Steuern und Überwachen der Klimatisierung, also Heizung und Lüfter. Zudem steuert die XC100-FC die Befeuerungsleuchten und Erfassung der Betriebsstunden, regelt deren Intensität und überwacht sie. Neben dem Befeuerungsmanagementsystem übernimmt die Modularsteuerung XC100-FC ebenso die Parksynchronisation, kommuniziert mit dem Helligkeitsgeber und mit dem Sichtweitenmessgerät. XC100-FC gibt zudem detaillierte Warn- und Störmeldungen aus.

 

Modularsteuerung XC-CPU101-FC

  • CANopen LWL-Feldbus-Interface (dezentrale Programmierung möglich)
  • Integrierte Echtzeituhr
  • Steckplatz für Multi-Media Speicherkarte
  • Acht digitale Eingänge
  • Sechs kurzschlussfeste Ausgänge, vier davon als Interrupt-Ausgänge
  • Lokale Erweiterbarkeit um bis zu 15 XIOC Signalbaugruppen
  • Anschluss von bis zu 32 E/A Punkten
  • 30 mm Baubreite, 100 mm Bauhöhe

 

Weitere Infos über Eaton unter: www.eaton.com

Inspiring Automation Solutions